Über Franziska Keller
Bewusstseinslehrerin, Hypnosetherapeutin & Autorin

Mein Leben hat mich durch Tiefe geführt -
und genau daraus bin ich geworden
Die Tiefe
Ich wuchs in einem Zuhause auf, in dem es uns materiell an nichts fehlte.
Meine Eltern arbeiteten viel, damit wir ein schönes und sicherers Zuahuse hatten –
dafür bin ich ihnen heute sehr dankbar.
Ab dem Schulalter jedoch begann ich, die Welt sehr intensiv und sensibel wahrzunehmen.
Ich fühlte viel, verstand wenig, zweifelte an mir, fühlte mich falsch –
und erlebte mich innerlich oft allein, obwohl ich nicht allein war.
Diese frühe Sensitivität begleitet mich seither.
Was im Erwachsenenalter folgte, waren viele Jahre von Beziehungstraumata,
existenziellen Phasen und Zeiten,
in denen innerer Halt nicht selbstverständlich war.
Mein Weg war nicht gradlinig.
Er führte durch Tiefe – und genau daraus bin ich geworden.
Es gab Zeiten, in denen es nicht darum ging, „glücklich zu werden“ –
sondern darum, den nächsten Tag innerlich und äußerlich überhaupt zu überstehen.
Sensitivität als Verstärker
Ich kam sehr feinfühlig in diese Welt. Nicht als Vorteil – sondern lange als grosse Belastung.
Diese Sensitivität machte mich extem verletzlich, offen für Projektionen, Ablehnung und Anpassung.
Sie brachte mich früh an Grenzen, die andere oft nicht sehen,
geschweige denn ansatzweise spüren können.
Und genau das hat den inneren Weg so verdammt schwer gemacht –
und gleichzeitig so tief.
Der Punkt, an dem es nicht tiefer ging
Es gab einen Moment in meinem Leben, an dem ich wusste:
Weiter sinken geht nicht mehr.
Nicht in Würde. Nicht in Selbstachtung. Nicht im inneren Halt.
Ich war innerlich leer, erschöpft und am Ende meiner Kraft.
Nicht dramatisch – sondern existenziell.
So, dass man morgens aufwacht und nicht weiss, wie man diesen Tag noch überleben soll.
Was mich gehalten hat, war kein grosses spirituelles Erwachen.
Es war etwas viel Einfacheres – und viel Stärkeres:
Ich musste leben. Für meine Kinder. Und irgendwann auch wieder für mich.
In diesem Punkt entstand keine Euphorie.
Sondern ein leiser Entschluss:
So kann es nicht weitergehen.
Und ich werde immer noch nicht aufgeben –
auch wenn ich noch nicht wusste, wie der Weg aussehen wird.
Verkörperung heute
Vier Jahrzehnte innrer Tiefe haben mich geprägt.
Ruhe ist für mich kein Konzept mehr - sie ist ein Zustand, den ich trage.
Heute stehe ich aufrecht -
und aus diesem Zustand heraus begleite ich Menschen.
Ich kenne die Tiefen und die Dunkelheit –
und genau deshalb begleite ich Menschen in Frieden und in Freiheit.
🐾 Mein Team
Ich arbeite nicht ganz allein:
Meine kleine Malteserhündin (2 kg pure Liebe 💖) ist fast immer an meiner Seite.
Sie hat ein besonderes Talent, Menschen sofort zu beruhigen, Wärme zu schenken
und Leichtigkeit in den Raum zu bringen.
Viele meiner Klient:innen sagen, sie sei ein stiller Teil des Heilungsprozesses.

